Die Erzieherinnen

Anja Striebich

(Erzieherin)

„Seit meiner Ausbildung zur (Waldorf-) Erzieherin liebe ich es, mit den Kindern draußen zu sein. 
Im Freien können sie laut sein, sich richtig austoben, ihre Fantasie und Kreativität entfalten und wir ErzieherInnen dürfen sie bei ihren Entwicklungs-Prozessen begleiten und unterstützen. 
Meine liebsten Aktivitäten im Kindergartenalltag sind das Singen, Bewegungs- und Fangspiele, das Gestalten der Ruherunde (an unserem langen Tag – oder als kurze Pause für zwischendurch) und alle Aktivitäten rund ums Kochen (in „echt“ oder an der Matschküche).
Zeit in der Natur tut uns allen gut und ich wünsche mir, dass unsere Waldkinder durch das tägliche Erleben, Be-greifen, Forschen und Spielen die Umwelt als einen tollen und schützenswerten Raum erfahren und diese Erfahrung sie auch in der Zeit nach dem Kindergarten bestärkt und trägt.“
Elisabeth Jung

( Kommissarische Leitung, Erzieherin, Walderzieherin, Diplom. Sozialpädagogin, Fachkraft für Tiergestützte Therapie, Gartentherapeutin, Fledermausfachberaterin)

„Meine mehrjährigen Berufsjahre mit Kindern und Jugendlichen im Naturraum, haben mich bestärkt, dass ich von dieser Pädagogik sehr überzeugt bin. Mir ist wichtig, dass die Kinder viel Spielen und Ausprobieren dürfen. Dabei stehe ich ihnen als Begleiterin zur Seite. In dieser Zeit der Begleitung möchte ich ihnen eine individuelle Entwicklung ermöglichen und die Ausgestaltung von menschlichen Werten einfließen lassen. Als meine besonderen Fähigkeiten, kann ich den Kindern viel Geduld und Einfühlungsvermögen entgegenbringen. Im gemeinsamen Alltag pflege ich mit den Kindern unser kleines Gärtle. In meiner Funktion als stellvertretende Leitung kann ich gut meine Fähigkeit zur Organisation, Struktur und Beratung einbringen.“ 

Maren Meyer

(Walderzieherin)

„Nach meinem Bundesfreiwilligendienst in einer Waldorfkinderkripp, absolvierte ich das Vorpraktikum zur Erzieherausbildung bereits in einem Waldkindergarten. Nachdem ich in meiner Ausbildung verschiedende pädagogische Konzepte kennenlernte, führte mich mein Weg zurück zur Wald- und Naturpädagogik.
 Die Schwerpunkte der Waldpädagogik sind mir aus dem Wahlplichtfach „Naturpädagogik“, welches im Rahmen meiner Ausbildung stattfand, bekannt. An dieser Form der Pädagogik gefällt mir besonders der Freiraum, der den Kindern gegeben wird, um sich kreativ und individuell zu entfalten.  Wichtig ist mir auch der direkte Umgang mit der sie umgebenden Umwelt und die damit verbundene Wertschätzung der Natur. Besonders schön finde ich, dass die Kinder viel Platz haben, um ihrem Bewegungsdrang nachzukommen und durch wenig vorgefertigtes Spielzeug ihrer Fanatasie freien lauf lassen dürfen.
Ich möchte den Kindern, durch eine stabile Beziehung, Geborgenheit geben, damit sie so eine sichere  Basis haben, um ihr Forschungs- und Explorationsbedüfnis auszuleben. In diesen selbstgewählten Entwicklungs- und Lernprozessen möchte ich die Kinder unterstützen.
Es ist mir wichtig, jedes Kind als Individuum mit ganz eigenen Bedürfnissen wahrzunehmen und in seiner Entwicklung zu unterstützen. Meine Freizeit verbringe ich ebenfalls am Liebsten in der Natur, mit Tieren und Musik, sowie mit Backen und Kochen.“