Endlich Laternenfest

Die Kinder basteln immer mit sehr viel Freude die Laternen für das Laternenfest, doch in diesem Jahr waren alle besonders motiviert. Das muss wohl an den lustigen „Schaflaternen“ gelegen haben.

Am 12. November war es dann endlich soweit und die Laternen standen bereit!

Nach der Begrüßung folgte ein kleines Puppenspiel „Der Handschuh im Schnee“ nach einem russischen Märchen, dem die Kinder gespannt lauschten. Anschließend bekam jedes Kind sein Licht und der Laternenlauf startete.

Aus voller Kehle sangen die Kinder ihr Schaflaternenlied „Milli und Molli“ und zogen mit Eltern, Großeltern, Geschwistern und Erzieherinnen in den Wald.

Der Laternen-Waldweg war mit kleinen Zwergenhäuschen beleuchtet und an verschiedenen Haltepunkten wurden die Laternenlieder von einer Gitarre begleitet.

Zurück am Bauwagen brannte bereits ein schönes Feuer in der Feuerstelle und alle konnten sich am tollen Buffet stärken.

Es war rundum ein toller Abend mit (Sonne) Mond und Sternen am Himmel.

Und wenn wir sie nicht sehen können, zünden wir ein Lichtlein an in der Schaflaterne!

Danke an Manuel für die schönen Bilder! 🙂

Der neue Bauwagen

Endlich können wir über tolle Neuigkeiten berichten – der neue Bauwagen ist da!

Im April 2020 wurde der Antrag auf Kostenübernahme bei der Stadt Mössingen gestellt. Im September 2020 gab es dann die Zusage auf die 100%ige Kostenübernahme.
Also konnte daraufhin im November 2020 der Bauwagen bei der Firma Finkota bestellt werden.

die ersten Vorbereitungen – der Abriss des alten Vordaches

Am 21. September 2021 wurde das Vordach vom alten Bauwagen abgerissen, damit der Bauwagen abgeholt werden konnte.
Am 24. September wurde dann der „alte“ Bauwagen abgeholt, um Platz für den Neuen zu machen. Er darf jetzt in ein schönes Waldstückchen von der Jenaplan Schule.

Tschüß Bauwagen“ – bestimmt siehst du das eine oder andere Kind wieder 🙂

Am 09. Oktober wurde der Untergrund von Eltern geschottert und verdichtet, damit der Bauwagen einen ebenen und festen Untergrund hat.

Am 20. Oktober war es soweit. Um 11:30 Uhr kam der Tieflader am Parkplatz von der Gaststätte „grüne Au“ an, dort wurde der Bauwagen abgeladen und durfte erst einmal dort bleiben. Ungefähr 2 1/2 Stunden später kam dann auch der Tieflader mit den Terrassenteilen an. Mit einem Kran der Firma Brielmann haben wir die Teile abgeladen.

Es ist endlich soweit, der neue Bauwagen wird angeliefert.
ein Kran der Firma Brielmann lädt die Terrassen- Dachteile ab.

Am 21. Oktober wurde der Bauwagen am morgen an seinen endgültigen Platz gezogen. Zwei Tage später kamen dann sieben starke Väter, die mit vereinten Kräften zunächst den Bauwagen auf seine endgültigen „Füße“ und dann die Terrasse und das Dach aufgebaut haben.

der Aufbau der Terrasse kann beginnen.

Am 26. Oktober war es dann endlich soweit – die Kinder haben zum ersten Mal im neuen Bauwagen gevespert.

Ein besonderer Dank geht an alle Helfer, ohne euch würde der Bauwagen nicht stehen. Danke an:

  • die Familie Grießhaber-Vetter und Marcel Ache für das spontane Schottern vom Untergrund.
  • Herr Trick der uns beim Ausheben geholfen hat, wie auch den Bauwagen an seinen Platz gezogen hat und immer da war, wenn wir „Hilfe“ gerufen haben.
  • An den Bauern Tobias Fischer aus Ofterdingen, der uns ganz spontan den Bauwagen mit seinem großen Traktor perfekt hingestellt hat.
  • An die Firma Brielmann, die uns innerhalb von 30 Minuten einen Kran bereitgestellt hat, als wir feststellen mussten, dass wir nur so die Terrassenteile vom Tieflader bekommen.
  • An die Väter Andreas, Erwin, Manuel, Marcel, Stefan, Sven und Till, denn ohne euere vielen starken Arme hätten wir Terrasse und Dach nicht aufgebaut bekommen.

Auch geht ein großes Dankeschön an alle anderen Helfer, die nicht namentlich erwähnt werden, die aber auch einen großen Beitrag geleistet haben. Angefangen bei den Helfern, die einen Arbeitseinsatz geleistet haben bis hin zu den Lieben, die dafür gesorgt haben,, dass die Helfer bei Kräften bleiben und sie mit Essen und Trinken versorgt haben.

Der Bauwagen ist endlich da und wir freuen uns alle sehr darüber. 🙂

Unser Gartenprojekt 2021

Das diesjährige Gartenprojekt zielt darauf, dass die Kinder lernen und üben, Verantwortung zu übernehmen. Das Pflegen von Pflanzen wollten wir ihnen mit unterschiedlichen Pflanzen und ihrem Wachstumsphasen ermöglichen.

Zu Beginn unseres Gartenprojektes durften die Kinder Ableger von der Duftpelagonie umtopfen. Freudig nahmen sie diese mit nach Hause.

In einem Erdwerk holte Elisabeth einen Hänger Erde. Mit vereinten Kräften schaufelten wir 200 kg Erdmasse vom Hänger und fuhren sie mit Schubkarren zum Lagerplatz. Als wir die Erde siebten, entdeckten wir Lehmbrocken. Die Kinder bezogen die „Kartoffeln“ in ein Rollenspiel mit ein.

Im April säten wir Gurken und Tomaten aus. Die gesiebte Erde fühlte sich schön weich und zart an. In den Bauwägen konnten wir leider den Pflanzen nicht die optimalen Entwicklungsbedingungen bieten. Aus diesem Grund bekamen die Kinder die Aussaaten mit nach Hause. Dort durften sie über 5 Wochen die Samen und die Pflänzchen versorgen.

Als das Wetter ein bisschen wärmer wurde begannen wir mit der Errichtung unseres Gärtchen. Mit einem großen Bohrer bohrten wir 40 cm tiefe Löcher unter dem Apfelbaum. In die Löcher setzten wir Zaunpfosten. Mit gemeinsamer Kraft waren nacheinander die sechs Löcher gebohrt. Als nächstes schraubten wir einen Holzzaun. Dieser sollte hungrige Waldtiere von unseren Gemüsepflanzen abhalten. Spannend war es, den Akku-Schrauber zu bedienen. Während des Bau des Zaunes, spielten die Kinder immer wieder in dem neu geschaffenen „Raum“.

Als der Zaunbau beendet war, gewann das Gärtchen an Form. Für jedes Kind gab es nun einen größeren Kübel, in dem wir gemeinsam Erde füllten. Kaum war diese Aufgabe erfüllt, entdeckten wir am Hechselplatz von der Klinik weggeworfene Stiefmüttlerle. Schnell entschieden wir, diese bei uns in die Kübel zu pflanzen. Das gefiel ihnen und sie blühten weiter.

Die Tage des Auspflanzen rückten näher und die Kinder brachten ihre Anzuchten mit. Zwei Jungen brachten auch noch Kartoffeln mit, die wir über den Sommer sehr gerne beim Wachsen beobachten wollten. Jedes Kind suchte sich einen Kübel aus und pflanzte mit Elisabeth eine Gemüsepflanze. Ein Namensschild zeigt uns, wer welchen Kübel hat. Da es an diesen Tagen etwas mehr windete, banden wir die Pflänzchen auch an. Von nun an sind die Kinder für ihren Kübel und die Pflanze selber verantwortlich. Ausgeizen der Tomaten, gießen, Unkraut hacken und ernten sollen sie nun eigenverantwortlich ausprobieren dürfen.

In den ersten Wochen zeigt sich, dass die Kinder immer wieder sich im Gärtchen aufhalten und nach ihrer Gemüsepflanze schauen. Die  Mädchen haben auch schon ihren Kübel mit Blumen geschmückt.

Jetzt sind wir alle miteinander gespannt, wie unser Gartenprojekt sich weiter entwickelt.